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Mitten in der Welt, der Bahnhof von Hann.Münden. Viele alte Bahnhöfe können mit Sicherheit so manche Geschichte erzählen. Die Geschichte vom Bahnhof Hann.Münden möchte ich Ihnen hier in diesem Bericht erzählen.
Am Anfang steht immer die Planung. Hier ein Vorschauplan wie der Bahnhof nach dem Umbau aussehen wird. (c) Plan PPB Projektservice Planen und Bauen.
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Viele Bahnhöfe wurden durch Streckenstillegung oder aus Kostengründen geschlossen. Um so erfreulicher ist es, wenn durch private Investoren diese Gebäude vor dem Abriss bewahrt werden können.
An der Strecke Kassel - Göttingen wird dieser Abschnitt heute jedoch nur noch von dem Nahverkehr angefahren.
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So kennen es viele Reisende auf Nebenstrecken. Geschlossene Bahnhöfe ohne die Möglichkeit sich vor dem Wetter zu schützen. Und für den kleinen Hunger unterwegs, steht meist nur der Automat zur Verfügung.
Aber hier wird sich was ändern. Nach dem Umbau steht hier am Bahnhof ein neuer Bistro zur Verfügung.
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Hier in diesem Gebäudeteil wird es in Zukunft eine Fahrradvermietung geben. Die schöne Landschaft und das Bergland von Hann.Münden laden dazu ein.
Mit dem Auto zum Bahnhof, mit der Bahn zum Ziel, mit dem Fahrrad die Welt entdecken.
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Hier nun der allerletzte Blick in die alte Bahnhofshalle die noch den Still der 60er Jahre trägt. Nach dem Umbau wird es hier einen modernen Warteraum geben.
Eine Besuch in Hann.Münden lohnt immer, besonders der Historische Stadtkern ist eine Reise wert.
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Ihre Fahrkarte bitte. Das war der Arbeitsplatz der Fahrkartenverkäufer. Nicht bewährt haben sich auf Nebenstrecken die Fahrkartenautomaten. Waren diese doch oft durch Wandalismus beschädigt oder defekt.
Und kein Automat kann ihnen eine “schöne Reise” wünschen
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Entkernt, so wird bei Umbauten der erste Bauabschnitt genannt. Da das Gebäude auch eine neue moderne Heizungsanlage erhält, wurden die alten Heizkörper ausgebaut.
Hier wird dann das neue Bistro einziehen.
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Die Zeit, sie wird hier nicht stehenbleiben. Wer sich mal ein Bild davon machen möchte, welch imposante Technik sich hinter einer Bahnhofsuhr verbirgt, bitte sehr. Hier ein Blick in die Bahnhofsuhr.
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Beginnen wir hier einen kleinen Rundgang durch die Teile vom Gebäude, die bisher dem Reisenden nicht zugänglich waren. Der Dachboden zeigt eine interessante Konstruktion einer Hängedecke.
Erst ein Zimmermann der alten Schule konnte Auskunft über die Beschaffenheit geben.
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Der Splitterbunker für den Fahrdienstleiter auf dem Dachboden. Wie im Krieg üblich, mussten Gebäude vor Brandbomben gesichert werden. Hier in diesem Splitterbunker konnte die Brandwache Schutz finden um nach Luftangriffen den Dachboden nach Feuer abzusuchen.
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Gehen wir nun den den Keller des Bahnhofs. Hier fällt die zu damaligen Zeiten übliche Bauweise mit dem Kellergewölbe auf. Auch hier gibt es noch Reste aus Kriegszeiten zu sehen.
Nach dem Umbau Endstehen hier Lagerräume
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Ein langer Gang führt nun zu einem weiteren Raum der nichts gutes erahnen lässt. Und im Geiste hört man die Schritte und Schreie derer, die zum Luftschutzbunker gelaufen sind.
Es war mit Sicherheit eine schlimme Zeit.
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Damit sich das Reichsbahnpersonal schützen konnte, führt hier der Weg zum Luftschutzbunker. Hier der Vorraum mit der Gasschleuse.
Hier durfte sich nur noch noch der Ordner mit seiner ABC-Ausrüstung aufhalten.
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Mittlerweile hat die Bahn die Bahnelektrik ausgebaut und dafür einen eigenen Raum erhalten. Im Gebäude selbst müssen neue Leitungen verlegt werden, da diese zum Teil noch mit Stoffisolierung versehen waren.
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Nunmehr 63 Jahre ist dieses Gelöbnis alt, das bei Einstellung zu geben war und zu den Personalakten gelegt wurde. Aus Datenschutzgründen bitte ich um Verständnis, das der Personalname nicht angezeigt wird.
In heutiger Zeit undenkbar.
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Nun geht es richtig los. Nach dem Offiziellen Baubeginn am: 11.02.2005, wurde mit den Vorbereitungen für den Umbau begonnen.
Hier folgen aktuelle Fotos vom: 11.02.2005
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Hier in dieser Ecke war der Warteraum. Nach dem Umbau können sich die Fahrgäste auf einen modernen Bahnhof freuen.
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Das Gebäude wird, um hier die Fachsprache der Baumaßnahme zu beschreiben, entkernt. Alle alten Ein- und Umbauten, die im Lauf der Zeit angefallen sind, werden entfernt.
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Auch der Fahrkartenschalter ist bereits entfernt, und der eine oder andere Pensionär, kennt noch den Raum hinter dem Schalter, wo die Renten ausgezahlt wurden.
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Nur die Wände bleiben stehen, und sind für einen Neuanfang hier am Bahnhof Hann. Münden bereit.
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äh... liebe Handwerker, wenn das der Architekt und Bauleiter sieht, wie ihr mit den Umbauplänen umgeht, dann gib’s bestimmt Ärger.
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Mit schwerem Gerät wird die Eingangstreppe abgebrochen und abgefahren.
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Baufahrzeuge werden in nächster Zeit das Bild am Bahnhof bestimmen. Bleiben Sie dran, hier auf dieser Webseite können Sie den Baufortschritt immer aktuell verfolgen.
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Neue Fotos vom: 30. April 2005
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Am 30. April 2005 sind die Umbauarbeiten in vollem Gange. Wie so oft, ist man vor Überraschungen nicht sicher. Auch hier musste ein neuer Deckenträger eingesetzt werden.
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Zur Zeit werden die Rohre für die Heizung und Warmwasser verlegt.
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Auch am Gebäude ist nun gut zu erkennen, das hier die Arbeit beginnt. Das Vordach ist bereits abgenommen und in kürze wird der Ziegel abgestrahlt.
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Es ist beabsichtigt, die Mauerstruktur im Original wieder herzustellen.
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Das Bahnlogo fällt. Im Zuge der Renovierung legt auch der Bauherr (rechts im Bild) mit Hand an um den Zeitplan zu halten.
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Neue Fotos vom: 24. September 2005
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Großer Bahnhof in Hannoversch Münden. Nach den Umbauarbeiten erfolgte am: 24. September 2005 die Einweihung.
Noch ziert eine Rote Schleife den Eingang zum Bahnhof.
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Der neue Eigentümer Peter Schüller mit seiner kleinen Tochter und dem Bürgermeister Klaus Burhenne (rechts im Bild) schnitten das rote Eröffnungsband durch und gaben den Bahnhof für die vielen Gäste frei.
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In modernen Farben präsentiert sich nun der Bahnhof von Hann. Münden. Ein Bistro und eine Fahrrad Vermietung bieten Ihre Dienste an.
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Auch eine neuer Info Point steht für die Reisenden zur Verfügung.
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Eine Ausstellung von alten Fahrzeugen am Eröffnungstag zeigte wie man in den 60er Jahren auf Reisen ging.
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Aus Kassel kam der Hessen-Courrier mit einer Sonderfahrt nach Hann. Münden. Gezogen von der Dampflok der Baureihe 52 sorgte dieser Zug für großes Aufsehen.
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Viel bestaunt wurde nach der Rangierfahrt wie die Dampflok an die Personenwagen gekoppelt wurden. Viele junge Eisenbahnfans umlagerten diese Aktion und stellten den Lokführer viele Fragen.
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Nach dem Umsetzen der Lok für die Rückfahrt steht BR 52 4544 zur Abfahrt bereit. In einem kleinen Filmbericht können hier auf dieser Webseite unter Web Video die Ein und Ausfahrt und einen kurzen Bericht über die Eröffnung abrufen.
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