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Sicher, der Zahn der Zeit ist ihm anzusehen und einige Graffiti-Künstler haben nicht gerade dazu beigetragen ihm den Abschied leichter zu machen. Hier steht er nun und wartet auf den Henker. 624 508-8.
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Die Vorserienfahrzeuge wurden von MAN und der Waggonfabrik Uerdingen gebaut. Es gab leichte Bauartunterschiede, weshalb die DB separate Bezeichnungen vergab. Die Serienfahrzeuge führten dann die Bezeichnung VT 24.6, die von beiden Herstellern gemeinsam gefertigt wurden.
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In den Jahren 1960 bis 1965 wurden 88 Stück gebaut. Die Motorleistung reichte von 664 bis 692 KW und erlaubte eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Km/h.
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Die letzten Fahrten vom 624 508-8 absolvierte er im Ruhrgebiet und sein Zuglaufschild zeigt als letzten Bahnhof Herford an.
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Ein Verletzter aus verunglücktem Zug gerettet!
Anläßlich einer Notfallübung der Feuerwehr Korbach, liegt sichtlich erschöpft der gerettete Dummy der Feuerwehr zu Füßen.
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Doch eigentlich war es nicht seine Art, die Reisenden zu verletzen. Auch die letzte Modernisierung der Inneneinrichtung macht noch einen sehr guten Eindruck.
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Doch er hat sich wacker gehalten und die Feuerwehr mußte schweres Gerät einsetzen um in seinen Fahrgastraum einzudringen.
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So einiges was noch brauchbar war, ist bereits ausgebaut denn noch heute sind einige dieser Triebwagen auf den Strecken der DB unterwegs. Einer übrigens in Göttingen. Bleibt uns zum Abschied ein letzter Blick aus dem Führerstand.
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In einigen Mittelwagen der Baureihe 624 setzte die Bundesbahn Mitte der sechziger Jahre versuchsweise eine gleisbogenabhängige Steuerung der Luftfederung ein. Dadurch ließ sich die Höchstgeschwindigkeit der laufruhigen Fahrzeuge auf 140 Km/h steigern.
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Nachdem sich das Konzept auch in einem kompletten Zug bewährt hatte, ließ die Bundesbahn ein Drittel des Bestandes umbauen. Die ab 1968 als 634 bezeichneten Züge erreichen damit 140 Km/h statt 120 Km/h. Aus unbekannten Gründen legte die Bundesbahn die modere Technik wieder still und setzt die Züge der Baureihe 634 gemischt mit der Baureihe 624 ein.
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Ein letzter Blick noch aus dem Fenster, an dem die Feuerwehr ganze Arbeit geleistet hat.
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Der Innenraum
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Keine aus dem Luftkanal optimierte Form, sondern funktional in der Zeit der sechziger Jahre.
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Und geht man ein paar Schritte weg, macht der Zug noch eine sehr gute Figur und seine Schäden sind ihm nicht anzusehen.
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Im besten Licht der Frühlingssonne wollen wir den Zug in Erinnerung halten und ich weiß, das sich in den letzten Stunden noch jemand um ihn kümmert. Der seine Türen schließt und immer wieder die Handbremsen kontrolliert.
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Nun ist es ruhig geworden, die Feuerwehr ist abgezogen und ich glaube ein letztes stöhnen zu hören.
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Einen Tag später.
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Es ist es soweit, der Bagger hat bereits den Mittelwagen zerlegt und wie ein letztes Aufbäumen nebelt ein geplatzter Feuerlöscher den Bagger ein.
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Mit einer wuchtigen Greifzange wurden die Wagen zertrennt und von den Gleisen gezogen. Ein leichtes Spiel für den Bagger.
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Nur noch ein Haufen Schrott wird nachbleiben und keiner wird um den Zug weinen. Doch ich werde diesen in Erinnerung halten und habe ein kleines Souvenir mitgenommen.
Bye, bye 624 508-8
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