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Welcher Junge hat wohl nicht auch davon geträumt, als Lokführer einen Zug zu fahren. Auch das war einer meiner Träume. Doch leider kam alles anders als geplant, und wer sich ein wenig mit dem Thema Bahn befasst, der wird feststellen, dass der Lokführer heute kein Traumberuf mehr ist. Aber als Hobby Eisenbahner ist es eine feine Sache, die ich nicht mehr missen möchte. Vor einiger Zeit, habe ich in meinem Keller damit begonnen eine Märklin-Digital-Anlage zu bauen. Hier auf dieser Seite, möchte ich einige Fotos zeigen, die ich davon bereits aufgenommen habe. So eine Anlage kann mit der Zeit und mit zunehmender Größe ordentlich ins Geld gehen. Quasi eine echte Kapitalanlage auf eisernen Schienen. Darum denke ich auch lieber so gut wie nie darüber nach, was wäre, wenn unser Haus aus zufälligen oder fahrlässigen Gründen heraus einem Unwetter oder einem Brand zum Opfer fallen und dabei mein Eisenbahner Traum Schaden nehmen oder sogar zerstört werden würde. Die beste Hausratversicherung könnte den ideellen Schaden, der dabei entstünde, nicht wieder wett machen. Doch jetzt genug des Grübelns und auf zu meinem kleinen Stückchen Freiheit auf Schienen.
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Vorab einige Informationen zur Anlage
Ich benutze das Märklin Digitalsystem, welches für mich den Vorteil bietet, das sich die Verkabelung der Anlage und der Komponenten in Grenzen hält. Für die Beleuchtung der Anlage sind 2 Transformatoren zuständig. Für den Fahrbetrieb sind 2 Transformatoren installiert. Ich benutze für die Zugsteuerung eine Zentraleinheit und 3 Control f (2. Zentraleinheit) von Märklin. Die Weichen und Signale werden über das Softwareprogramm von Märklin gesteuert. Über ein Interface ist die Anlage an einen PC ( Pentium III mit 650 MHZ, Windows 2000 ) angeschlossen. Über den PC-Bildschirm habe ich ein Gleisbildstellwerk im Überblick. Dazu verwende ich einen 20 Zoll Bildschirm.
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Hier rechts auf dem Bildschirm, ist das Gleisbild aus dem Märklin Programm zu sehen. Im Mittelpunkt der Anlage ist ein Kopfbahnhof mit 6 Gleisen ent- standen. Gegenüber der Bahnhofs- Anlagen ist der Abstellplatz für die Loks. Rechts am Bildschirm ist der Abstellplatz für den Güterbereich zu sehen.
Ich habe den Kopfbahnhof gewählt, weil damit die Hauptstrecke frei ist und ein umfangreicher Rangierbetrieb zum bereitstellen der Züge möglich ist. Noch nicht im Gleisbild eingetragen, ist die Autoverladung für Autoreise- Züge. Die Gleislänge im Bahnhof kann 9 D-Zug-Wagen einschl. der Lok aufnehmen.
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Hier links im Bild ist die Steuerzentrale. Noch hat der PC-Bildschirm keinen festen Platz und eine Kiste muß herhalten. Der Bildschirm soll noch in ein Gestell unter die Anlage.
Daneben der Trafo für den Fahrstrom sowie eine Zentraleinheit und die Control F und Interface für den PC. Ein Frontpanel mit Aussparungen für Tasten, Schalter und Regler sorgt auch bei dieser Kombination unterschiedlicher Komponenten für eine ebene und einheitlich gestaltete Bedienoberfläche. Solche Panels werden sowohl aus Kunststoff als auch aus Metall angeboten. Außerdem sind die so verkleideten Geräte besser gegen Schmutz und Abnutzung geschützt, während sich die Frontpanels jederzeit austauschen lassen.
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Hier Rechts gut zu erkennen ist im unteren Bildteil der Güterbahnhof, der bereits aus allen Nähten platzt. In Bildmitte ist der Lok-BW.
Da dieser Kellerraum 3 Türen hat. ist ein Bau der Anlage an einer Wand nicht möglich gewesen. Ganz ange- nehm ist, das die Anlage von allen Seiten zugänglich ist.
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Der Abstellplatz für Güterzüge. Gelegentlich muß auch der ICE in der Bauzeit hier mal abgestellt werden. Dieser hat jedoch mittlerweile seinen eigenen Abstellplatz erhalten, um nicht jedesmal auseinander genommen zu werden.
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Zu später Stunde sind noch Reisende unterwegs, die auf den Personenzug warten.
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Zur Zeit erfolgt die Ausstattung des Kopfbahn- hofs mit Beleuchtung und Figuren. Hier kommen die Lampen von Viessmann zum Einsatz. Da diese Lampen eine sehr filigrane Bauart haben und und sich sehr für den Einbau im Bahnhofsbereich eignen.
Richtig “Leben” kommt allerdings erst durch die Ausstattung mit Figuren (Preiser und Faller) auf die Anlage.
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Manchmal sind es die vielen Kleinteile wie Blumenkübel, Telefonzellen und Bänke, die auch erstmal zusammengebastelt werden müssen. Um ein einheitliches Bild bei der Bahnhofsbeleuchtung zu bekommen, wurde auch in der Überdachung vom Bahnhofsdach Beleuchtung eingebaut.
Hier gut zu erkennen. Die Stimmung auf dem Bahnhof ist fast gelungen.
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Hier am Lok-BW ist eine Gruppe von Gleisarbeitern noch mit Restarbeiten beschäftigt.
Dahinter wartet die E 03 auf einen möglichen Einsatz.
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Im Laufe der Zeit sind viele Kleinigkeiten und jede Menge neue Loks und Wagen dazugekommen und der Platz reicht nicht mehr aus, das alle Wagen und Loks auf der Anlage Platz finden. So hat es sich ergeben, das ich eine Märklin Vitrine günstig erwerben konnte.
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Zum Teil mehr Auswahl als im Fachgeschäft, so ist die einhellige Meinung der Besucher, die im Eisenbahnkeller die Vitrine sehen. Doch das hat auch den Vorteil, das die Loks vor Staub geschützt und immer sichtbar sind.
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Gerade am Anfang reicht das Geld nicht für alle Bauteile aus, die man gerne hätte und so war eine Beleuchtung im BW nicht vorgesehen. Doch irgendwas fehlte in der Ansicht und es war eben die Beleuchtung mit Gittermasten, wie diese eben üblich ist. Hier habe ich nun 45 Stück davon gekauft die nun Stück für Stück eingebaut werden. Dafür musste ich allerdings auch keine günstige Darlehen und Kredite aufnehmen, sondern habe dann eben an anderer Stelle auf den einen oder anderen Waggon verzichtet. Die Beleuchtung macht sich wirklich gut im Gesamtbild der Anlage, so dass es die Anschaffung der Gittermasten in jedem Falle wert war. Vor allem bei Dunkelheit bin ich immer wieder von Stolz erfüllt, weil die gesamte Szenerie in nahezu allen Nuancen der wirklichen nächtlichen Stimmung solcher Depot- und Streckenabschnitte entspricht.
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Korrekt plaziert, wird das Lok-BW stimmungsvoll ausgeleuchtet. Die Leuchten sind von Vissmann und passen zum Baustil der Anlage.
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Auch der Hintergrund ist nun aufgebaut und die Anlage bekommt damit eine ganz andere Ansicht.Eine in sich stimmige Kulisse bestehend aus einem kleinen Gebirge mit einer Burg, verschiedenen fertigen und halbfertigen Häusern, sowie richtigen Straßen, Autos, Bäumen und Passanten ist entstanden und macht die Illusion einer wirklichen lebensnahen Szenerie perfekt. Kleine Details wie Bahnhofsbänke, Abfalleimer, Blumenkübel und sogar einige in die Hausdächer eingelassene Dachfenster komplettieren dieses Bild noch zusätzlich. Eine Autoverladung und verschiedene Rangierloks verleihen dem Ganzen darüber hinaus einen wirtschaftlich und logistisch organisierten Bahncharakter.
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Die Autoverladung wurde aus Resten der Bausätze erstellt. Der Kopfbahnhof ist Anlaufpunkt vieler Züge die hier Station machen. Auf Grund der vielen Züge, die auch Rangiert werden müßen, stellt sich die Frage, ob ein unterirdischer Abstellplatz angebracht wäre. Ich denke mal, das es eine gute Lösung ist, die aber noch etwas Zeit zur Umsetzung braucht.
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Fast 8 Monate hat das löten der Oberleitung im Bereich der Bahnhofseinfahrt und des Lok-BWs gedauert. Dabei mußten 12 Doppelkreuzungsweichen überbrückt werden. Jetzt wo ich damit fertig bin, hat Märklin das Oberleitungssystem geändert und ich muß Teile bei Ebay nachkaufen. Alles in allem hat mich die Oberleitung für die gesamte Anlage gut 1.250,00 Euro gekostet.
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Nicht immer reicht die Zeit für die Modellbahn daher: Fortsetzung folgt
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