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...wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen. Ich freue mich daher besonders, hier einen Fotobericht von “unserem USA Korrespondent” Mike M. zu präsentieren. Mike M. der in den USA lebt und mit dem ich nun seit fast seit 3 Jahren einen regelmäßigen Emailverkehr über den großen Teich führe, hat mir hier viele Fotos zum Bahnhof Reno in den USA zugeschickt. Daher ist es nun möglich, eine kleine Reportage über diesen Bahnhof zu erstellen.
Die Stadt Reno ist die drittgrößte Stadt im Bundesstaat Nevada in den USA. In der Region Reno leben ca. 339.500 Einwohner. In der Stadt Reno etwa 215.000.
Reno liegt in 1371 m Höhe über dem Meeresspiegel im Tal des Truckee River am westlichen Rand des großen Beckens am Fuß des Aufstiegs in die Sierra Nevada und nahe der Grenze zu Kalifornien.
Reno ist in acht Stadtbezirke (Northvalley, Northeast, Northwest, Old Northwest, Ward 1, Ward 2 South, Ward 2 Central und Ward 3) unterteilt, die von so genannten Neighborhood Advisory Boards geleitet werden.
Am nördlichen Lake Tahoe findet man auch die „historische“ Ponderosa-Ranch der Cartwrights aus der Fernsehserie Bonanza.
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In den 1850er Jahren ließen sich hier erste Siedler nieder, die neben etwas Landwirtschaft hauptsächlich von durchziehenden Siedlern auf dem Weg nach Kalifornien lebten. 1869 baute die Central Pacific die erste transamerikanische Eisenbahnlinie entlang des alten Siedlerpfades. Im Zuge des Eisenbahnbaus wurde Reno offiziell gegründet, dort entstand ein Depot. Die Stadt erlebte einen kontinuierlichen Aufschwung, der 1931 mit der Legalisierung des Glücksspiels in Nevada zum Boom wurde. Aber nicht nur Glücksspiel gibt es in Reno, auch gibt es hier eine der ältesten Universitäten im Bundesstaat Nevada. Diese wurde 1864 gegründet. Hier studieren etwa 9400 Studenten.
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Die Stadt Reno liegt an der Westküste der USA im bekannten Wüstenstaat Nevada in der Nähe zu Las Vegas.
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Heute ist das Glücksspiel der wichtigste Wirtschaftszweig der Stadt. Im Vergleich zu Las Vegas ist hier allerdings alles „eine Nummer kleiner“. Dies spiegelt sich auch in der Selbstbeschreibung „The Biggest Little City In The World„ („Die größte Kleinstadt der Welt“) wider. Das höchste Gebäude in Reno ist das Silver Legacy Hotel and Casino. Es ist 125 Meter hoch, hat 38 Stockwerke und wurde 1995 erbaut.
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Das Bahnhofsgebäude von Reno. Übrigens fährt hier einer der berühmtesten Fernzüge in Amerika, der sogenannte "California Zephyr", der täglich von Chicago nach San Francisco verkehrt. Es ist eine der schönsten Bahnreisen in Amerika und der Zug ist oft lange vorher ausgebucht. Der Abschnitt durch die Rocky Mountains soll die lange Reise wert sein.
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Da die USA ja bekanntlich ein Land der Autofahrer ist, führt die Bahn hier eher ein Schattendasein. Doch anders als in manch anderen Ländern, sind die Bahnhofsgebäude oft erstaunlich gut gepflegt und erhalten.
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Und in vielen Bahnhöfen zeigen Inschriften oder kleine Denkmäler wichtige Stationen aus dem Unabhängigkeitskrieg und der Geschichte der USA. Hier der Warteraum vom Bahnhof Reno auf der Gleisebene.
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Doch wird es nun Zeit von der Wartehalle im 1. Stock eine Etage tiefer auf den Bahnsteig zu gehen denn es könnte sein, das unser Zug irgendwann kommt! Hier in den USA hat der Güterverkehr mit seinen Güterzügen oft mehr Vorrang als der Personenverkehr, der hier meistens eine untergeordnete Rolle spielt.
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Wer nun einen typischen amerikanischen Bahnhof erwartet, wird sehr enttäuscht sein. Keine Werbung, keine Bank zum hinsetzen und keine Hinweisschilder!
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Interessant ist, das die Gleise vor etwa zwei Jahren noch auf Straßenebene lagen. Die Züge mußten dabei nicht weniger als elf Bahnübergänge passieren. Das muss ein lustiges Hupen und Gebimmel gewesen sein. Aus diesem Grund hat man diese Art Betonröhre für die Gleise gebaut da durch die Züge der Autoverkehr fast zum erliegen kam.
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Da die Strecken in den USA sind oft nur eingleisig sind, sind viele Ausweichstellen erforderlich. Der Autotransportzug der hier nun einfährt, muß nun den Personenzug abwarten. Erste Fahrgäste finden sind meist Stunden vor der Abfahrt des Zuges ein. Es gibt zwar einen Fahrplan, doch die Ankunftszeiten variieren.
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Die Bahnfahrt mit diesem Zug ist natürlich das eigentliche Erlebnis. Daher wird dieser Zug auch fast nur von Urlaubern und Rentnern benutzt. Der eilige Geschäftsmann nimmt das Auto oder besser noch das Flugzeug.
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Mit gut zwei Stunden Verspätung kommt der Zug an. Auch hier gilt, die Reise ist das Ziel. Der California Zephyr braucht für die 3900 Km lange Strecke von Chicago nach San Francisco etwas über 51 Stunden (die genaue fahrplanmässige Zeit kann man bei www.amtrak.com nachsehen), also 76 Km/h im Durchschnitt. Für die Strecke von Reno bis zur Endstation sogar nur 50 Km/h.
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Zwei, vier, oder mehr Dieselloks sind vor den Zügen ein normales Bild. Unmengen von Treibstoff werden auch bei dem Stillstand des Zuges verbraucht denn die Loks werden auch bei längeren Standzeiten nicht abgeschaltet. Nachdem die Lokführer sich über den Zugfunk sich mit den zuständigen Fahrdienstleitern verständigt haben, geht die Fahrt in den nächsten Streckenabschnitt weiter.
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Der “California Zephyr” von AMTRAK fährt am Colorado River entlang. Die beste Möglichkeit die Landschaft der USA zu erkunden. Auch viele nette Leute kann man im Zug treffen.
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Reno. Wie fast überall in den USA sind breite, mehrspurige Straßen vorhanden.
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Reno. Abendstimmung auf der Straße nach Reno. Wer nun Reiselust verspürt und sich weiter informieren möchte, findet unter www.trainweb.org oder www.amtrak.com viele interessante Informationen für Fahrten mit dem Zug in den USA und merke! Die Reise ist das Ziel.
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und mit diesen beiden letzten Bildern aus der Stadt Reno in den USA endet dieser kleine Bericht. Bleibt noch zu erwähnen, das eine Reise mit dem Zug die beste Gelegenheit ist mit dem Amerikaner ins Gespräch zu kommen. Auch ist das Personal in den Zügen sehr nett und Hilfsbereit. Eine Kombination aus Zug und Wohnmobilreise ist das, was ich mir als Erkundungstour in den USA vorstellen könnte.
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Vielen Dank an Mike M. aus Port Roberts in den USA für die vielen Fotos und Textinformationen die in diesen Bericht eingebunden sind. Ich freue mich, das auch Eisenbahnfans aus dem Ausland ständige Besucher dieser Webseite sind. Vielen Dank.
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