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Lange prägte die Dampflok der Bild auf den Strecken der damaligen Deutschen Bahn. Doch bald wurden neue Massstäbe gesetzt, die die Dampflok nicht mehr er- füllen konnte. Die Dampflok war sehr Personalintensiv und unrentabel geworden. Es gab zwar noch Geschwindigkeitsrekorde aber die konnten nicht mehr verhindern, das es keine Zukunft mehr für die Dampflok gab.
Die letzte Dampflok-Konstruktion der DB. Eine 2-C-1 Heißdampf - Dreizylinder Schnellzuglokomotive mit Ölfeuerung.
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Schlängelte sich die Bahn in frühen Zeiten gemächlich durch die Landschaft, so wurde es erforderlich, die Strecken auszubauen und zu Elektrifizieren. Da der Profilraum in Tunneln oft nicht ausreichte, musste die Gleistrasse tiefer gelegt werden.
Während der Bauzeit erfolgte ein eingleisiger Betrieb, um den Zugverkehr nicht zu unterbrechen.
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Zügig begann man mit der Elektrifizierung der Hauptstrecken, die sich jedoch auf die grossen Städteverbindungen begrenzte. So war in den 60er Jahren das Ruhrgebiet der Raum um Frankfurt bis München unter Fahrdraht.
Erst Anfang der 90er Jahre erreichte die Elektrifizierung Schleswig Holstein, das bis dato mit Diesellokomotiven befahren wurde.
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Unsere Loks gewöhnen sich das rauchen ab, war zu damaliger Zeit ein Werbe- spruch, der auf Plakaten der DB oft an Bahnhöfen zu sehen war. Aber damit verbunden war auch eine grössere Geschwindigkeit der Züge. Parallel dazu erhöhte sich der Komfort der Züge. Namen wie Reingold und TEE waren das Schlagwort der Zeit.
Der Fahrdraht ist fertig. Gross ist die Spannweite die zu überbrücken ist.
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Noch heute auf den Strecken und bei Bauarbeiten zu sehen ist der Turmtriebwagen für den Oberleitungsbau. Das Fahrzeug verfügt zwar über einen Stromabnehmer, doch dient dieser nur dazu, die Lage der Fahrleitung zum Gleis festzustellen.
Angetrieben wird der Turmtriebwagen von einem Dieselmotor.
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Natürlich war es nicht möglich, alle Strecken, quasi Übernacht zu Elektrifizieren. Daher war auch eine Weiterentwicklung der Dieseltechnik erforderlich. Unter der Bezeichnung V 200 trat die Mehrzweckdiesellok in den Dienst der DB. Für den Schnellverkehr auf elektrifizierten Strecken kam die Baureihe der E 40 zum Einsatz.
Durch die grössere Geschwindigkeit waren auch neue Vorschriften erforderlich. So gab es teilweise noch den Beimann auf der Lok, der zusammen mit dem Lokführer die Strecke zu beobachten hatte.
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Der TEE mit der Bezeichnung VT 11.5, trotz kurzer Entwicklungs- und Erprobungszeit hat sich dieser in der Praxis als sehr zuverlässig erwiesen. Von 1957 bis 1972 sind die Triebzüge im internationalen TEE-Einsatz. Sie befahren die Strecken Dortmund-Oostende, Hamburg-Zürich, Frankfurt-Amsterdam, Paris- Dortmund, Paris-Hamburg, Antwerpen-Dortmund und München-Mailand.
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Für den Mittlerin bis schweren Reise- und Güterzugdienst war die V 200 mit ihren 2200 PS seiner Zeit das Paradepferd der DB. Mit ihren beiden dieselhydraulischen Motoren erreichte die Lokomotive eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h.
Oft waren diese dann in Schleswig Holstein im täglichen Einsatz zu sehen, wo erst spät der Fahrdraht gelegt wurde.
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Bei der Entwicklung der Baureihe V 200 wurde frühzeitig wert auf eine vielseitige Einsatzmöglichkeit gelegt. Lange prägte sie das Bild der DB. Das wuchtige Brummen der Dieselmotoren beim Anfahren, versetzt bis heute den Eisenbahn- freund (und mich) in Verzückung.
1960 stand V 200 041 im Lübecker Hauptbahnhof zur Abfahrt bereit.
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Bewährt hatte sich bei den Dampflokomotiven das Prinzip der Austauschwartung. Dieses Verfahren hat sich bis heute durchgesetzt, um den Aufenthalt im BW kurz zu halten. Hier bekommt eine V 200, nachdem diese Angehoben wurde, ein neues Drehgestell.
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Auch Lokomotiven und Wagen unterliegen einer regelmässigen Kontrolle und Wartung. Hier in den Betriebsbahnwerken der DB, wird die Wartung und Reparatur ausgeführt. Hier kommt nun auch bei mir etwas Wehmut auf, denn zum Ende meiner Schulzeit hatte ich in so einem BW ein Praktikum absolviert. Und mag jetzt einer darüber schmunzeln, so war ich doch Stundenlang mit der Suche nach den “Gewichten für die Wasserwaage” beschäftigt. Ach ja, und Fegen der Werkstatt, bis ich Schwielen an den Händen hatte. Aber schön war’s doch.
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Neben dem “TEE” ist der “Fliegende Hamburger” ein weiterer Dieseltriebwagen, der für Aufsehen sorgte. Erreichte dieser bereits eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die damalige Deutsche Reichsbahn, nahm am 15. Mai 1933 den planmässigen Dienst auf der legendären Strecke Hamburg - Berlin auf. Auch waren diese Züge bereits recht komfortabel ausgestattet. (Ausfahrt Hamburg Hbf)
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Auf den Nebenbahnen war das Aus für die Dampflok beschlossene Sache. Hier kamen die Schienenbusse der Baureihe VT 95 mit 150 PS und VT 98 mit 2 x 150 PS Motoren zum Einsatz. Diese konnten je nach Bedarf mit Anhängern verlängert werden, die jeweils einen eigenen Führerstand hatten.
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Auch wurde der Akkumulator als Energiequelle eingesetzt. Der ETA 150 erreichte damit eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und war daher auf Nebenbahnen im Personenverkehr eingesetzt.
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Verfügte die DB im Jahr 1950 über 718 Elektrolokomotiven, so lagen doch Prozentual, die gefahrenen Anteile, der Dampflokomotiven noch bei über 88 %. Innerhalb von 10 Jahren, ging dieser Anteil auf rund 53 % zurück. Der Bestand an Diesel- und Elektroloks lag 1961 bei: 3.499. Dem gegenüber standen noch 6.878 Dampflokomotiven.
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Ebenso wie bei Dampflokomotiven, brauchte die DB für die verschiedenen Aufgaben im Alltagsbetrieb unterschiedliche Lokomotiven. Für Güterzüge war die grössere Zugkraft wichtiger als die Höchstgeschwindigkeit. Für Personen und Schnellzüge war eine höhere Geschwindigkeit wichtiger. Die E 44 war sowohl für Güter als auch Personenzüge im Einsatz. 1931 ging die erste ihrer Baureihe in den Betrieb. Sie erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h.
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Für leichte Personenzüge auf Elektrifizierten Strecken ging 1909 die E 69 auf der Strecke: Murnau - Oberammergau in Betrieb. Die Lok hat eine Leistung von 352 kW. Noch heute gibt es einige dieser Lokomotiven, die bei Nostalgiefahrten eingesetzt werden.
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In den 60er Jahren, war die Baureihe E 50 die schwerste Lokomotive ihrer Art. Mit einer Leistung von 4500 kW und einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h bediente sie den schweren Güterzugverkehr auf Steigungsstrecken.
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Im Reisezugdienst kam die Baureihe E 10 mit einer Leistung 3700 kW und einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h zum Einsatz. Der gleiche Loktyp kam mit einer anderen Übersetzung zwischen Motor und Treibachse als Baureihe E 40 für den schweren Güterzugdienst auf Flachlandstrecken zum Einsatz.
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Einst wurde sie “Deutsches Krokodil” genannt. Die E 94 kam vor allem auf Hügelland und Gebirgsstrecken Deutschlands zum Einsatz. In den Jahren 1940 bis 1956 wurden 197 Lokomotiven dieses Typs in den Dienst der DB gestellt und waren bis 1988 im Einsatz.
Der Lokführer hat in dieser Lok seinen Dienst im stehen absolviert. Das lag aber an dem sehr grossen Fahrschalterrad, das er zu bedienen hatte.
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In den 60er Jahren noch ein gewohnter Anblick. Güter wurden mit der Bahn trans- portiert und verstopfen nicht die Autobahnen. Vorbei den den Rebhängen des Neckars, zieht die Elektrolokomotive ihren Güterzug.
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Mit der Umstellung auf Diesel- oder Elektrolokomotiven, hat sich auch die Arbeit auf der Lok verändert. War auf der Dampflok noch richtige körperliche Arbeit notwendig um die Lok zu fahren, so änderte sich das Berufsbild des Lokführers schlagartig.
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Ein gewohnter Anblick in den 60er und 70er Jahren war die E 10, die hier am Rhein mit einen Personenzug ( damalige Bezeichnung: F-Zug )der bei Caub die Strecke befährt. Hier konnten die Reisenden die schöne Landschaft an sich vorüberziehen lassen.
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Und in den Urlaub ging es natürlich mit der Deutschen Bundesbahn. Mutter packte noch ein paar Brote ein. Vater schleppte die Koffer und die Kinder wollten einen Fensterplatz. Reisen war ein Erlebnis. Die Fenster liessen sich noch öffnen und die Freude auf den Urlaub war gross.
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Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt im gläsernen Zug durch die bayerischen Alpen. Hier war die Fahrt im Sommer oder Winter besonderes Bahnerlebnis. Die Urlauber konnten die Schönheit der Bergwelt geniessen. Seine Fahrten führten den Zug auch über die Grenzen Deutschland hinaus.
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